Blick auf Sant MiquelAm 25. Januar haben wir an einer geführten Wanderung durch den Campo im Norden von Sant Jordi teilgenommen. Beeindruckend war wieder einmal, wie nahe weite, fast einsame Landschaften in direkter Nachbarschaft zu urbanen Gebieten gelegen sind und zum stundenlangen Wandern mit herrlichen Ausblicken einladen. Für den mehr als 3-stündigen Rundweg empfehle ich Wanderschuhe mit Profilsohlen, da einige der Pfade mit losen Steinen beim Abstieg einen festen Tritt erfordern, insbesondere, wenn die Wege noch ein wenig feucht sind.

Blick auf die Cala Sant Vincent.jpgAm 18. Januar nahmen wir an einer geführten, etwa 3½-stündigen Wanderung in den Nord-Osten der Insel teil, der im vergangenen Jahr großflächig durch die Brandkatastrophe schwer getroffen worden ist. Es war eine lohnenswerte Wanderung, die durch eine landschaftlich abwechslungsreiche Hügellandschaft führt, die, obwohl teilweise verbrannt, sich nach der Katastrophe langsam wieder zu beleben beginnt. Das Wurzelwerk von Büschen und Sträuchern, welches das Feuer überlebt hat, beginnt wieder zu wachsen: Erika, Mastix oder auch ausgewilderte Oleander schlagen wieder aus, und die schwarz verkohlten Flächen zeigen erste grüne Tupfer.

Platja des Canal de s’OllaEin spektakulärer, allerdings streckenweise auch steiler, steiniger und damit auf feinem Geröll auch etwas rutschiger Weg, der gutes Schuhwerk erfordert, führt von der Salz-Verladestation entlang der Küste bis zum Cap Falco. Von dort aus kann man bis zum Restaurant Cap Falco weiter wandern, allerdings ist der Rückweg dann recht weit. Man kann daher entweder auf dem Parkplatz vor dem Restaurant Cap des Falco ein Auto für den Rückweg abstellen, oder aber als ausdauernder Wanderer den Rückweg über die Straße selbst antreten.